VirtualBox virtueller Server als Alternative zu XAMPP und MAMP – Teil 3

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Im heutigen dritten Teil des Tutorials möchte ich gerne die Möglichkeit aufzeigen, wie man von „aussen“ auf den virtuellen Server zugreifen kann. Damit ist nicht gemeint vom Internet aus, sondern aus einem Terminal.

Der Vorteil dabei ist, dass wir nicht mehr in der Konsole der virtuellen Maschine Eingaben machen müssen und das bei evtl. groben Fehlern sich nur die Verbindung aufhängt, wir aber nicht die ganze virtuelle Maschine neu starten müssen.

Putt, Putt, Putty für Windows

Linux und Mac OS Anwender brauchen keine zusätzliche Software um per SSH (Secure Shell) auf einen anderen Rechner zugreifen zu können. Für Windows Anwender hat sich das Programm Putty als quasi Standard herauskristallisiert.

Putty kann hier heruntergeladen werden. Ich empfehle hier die Windows Installationsversion bezeichnet mit putty-0.62-installer.exe.

Nachdem Putty gestartet wurde, trägt man einfach unter „Host Name (or IP address)“, die IP Adresse unseres virtuellen Servers ein. Wer die ersten beiden Teile verfolgt hat, weiß, dass ich an dieser Stelle 192.168.1.16 eintragen muss. Dies kann bei dir eine andere IP Adresse sein.

Also „Connection type“ wählen wir SSH aus und geben bei „Saved Sessions“ einen bezeichnenden Namen ein, damit wir die Daten speichern können. In dem Beispiel ist das „blogweb01“. Danach klicken wir auf „Save“.

In dem Fenster unten müsste jetzt unser blobweb01 Eintrag sein. Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag verbindet sich Putty mit unserer virtuellen Maschine.

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Mac OS und Linux sei Dank

Wir bereits erläutert ist es unter Mac OS und Linux nicht nötig zusätzliche Software zu installieren. Daher können wir hier gleich das Terminal öffnen und mit

eine Verbindung zu unserem virtuellen Server aufnehmen.

Wer in Teil 2 des Tutorials die Hostdatei so erweitert hat, dass auch der Name des Servers auf die IP reagiert, der kann auch eine Verbindung mit

aufnehmen. Das hat vor allem den Vorteil, dass man nicht mehr mit IP Adressen herumhantieren muss. Namen sind da einfach einprägsamer.

 Keine Verbindung unter dieser Nummer

Wer im ersten Kapital bei der Installation von Ubuntu das Paket „Open SSH Server“ abgewählt hat, bekommt jetzt keine Verbindung. Also gehen wir doch über VirtualBox in unseren virtuellen Server und geben auf der Konsole folgendes ein:

Die erforderlichen Pakete werden jetzt installiert.

Das erste Date

Jetzt versuchen wir erneut eine Verbindung zum virtuellen Server aufzunehmen wie oben bereits beschrieben wurde. Unter Mac OS und Linux per SSH auf der Konsole und unter Windows mit Putty.

Jetzt sollte eine Meldung erscheinen, dass die Verbindung noch nicht aufgenommen wurde und ob  man weitermachen möchte. Diese Nachfrage erscheint immer nur bei der ersten Verbindung mit einem unbekannten Server. Daher beantworten wir die Frage mit yes. Unser virtueller Server ist jetzt zu den bekannten Hosts hinzugefügt worden und die Meldung erscheint nicht mehr.

Damit haben wir die Möglichkeit geschaffen von unserem Desktop aus auf unsere virtuelle Maschine zuzugreifen ohne über den Umweg VirtualBox.

Man kann übrigens so viele SSH Verbindungen aufmachen wir man möchte.

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